DBSV-Forderungen zur Bundestagswahl

Zur Bundestagswahl 2017 hat der Verwaltungsrat des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbands (DBSV) seine Erwartungen an die zukünftige Bundesregierung und an die Abgeordneten des deutschen Bundestages formuliert. In dem Papier finden sich unter anderem Forderungen in Bezug auf allgemeine Barrierefreiheit und zur Verbesserung der Teilhabe am Arbeitsleben. „Noch immer ist in Deutschland nur rund ein Drittel der blinden und sehbehinderten Menschen im erwerbsfähigen Alter berufstätig. Die Chancen auf Teilhabe am Arbeitsmarkt sind dringend zu verbessern“, stellt der DBSV fest. Weiter heißt es: „Die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben und die begleitenden Hilfen im Arbeitsleben, etwa die Regelungen zur Arbeitsassistenz, müssen modernen Anforderungen angepasst werden. Lineare Berufsbiografien sind zur Ausnahme geworden. Berufliche Weiterbildungen und Umorientierungen, die Ausübung mehrerer Jobs, flexible Übertritte ins Rentenalter – all dies erfordert eine Weiterentwicklung der Teilhabeleistungen, um sehbehinderten und blinden Menschen gleiche Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu sichern.“ Die Forderungen des DBSV zur Bundestagswahl finden sich vollständig auf der Webseite des Verbands: http://www.dbsv.org/aktuell/erklaerung-zur-bundestagswahl-2017.html