Weiterbildungserhebung 2016

Im Jahr 2016 haben die Unternehmen in der Bundesrepublik 33,5 Milliarden Euro für die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter aufgewendet. Dabei setzen sie immer stärker auf neue, digitale Lernformate. Dies zeigt die aktuelle Weiterbildungserhebung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

85 Prozent der rund 1.700 befragten Unternehmen bilden ihre Angestellten weiter. Die Digitalisierung macht die Weiterbildung besonders notwendig und erleichtert sie gleichermaßen: die Möglichkeiten der digitalen Bildung werden vielfältiger. Mitarbeiter können es zeitlich und räumlich flexibel einsetzen, Lerninhalte individuell zusammenstellen und so an ihren jeweiligen Bedarf anpassen. Rund die Hälfte der Unternehmen nutzt Lernvideos, Onlinekurse oder computerbasierte Selbstlernprogramme. Allerdings verzichten die Betriebe nicht auf klassische Seminare; immer stärker setzt sich ein Mix aus bewährten Angeboten und neuen Techniken durch.

Neben dem beruflichen Fachwissen geht es bei der Weiterbildung vor allem um die Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit.

Freiwillige Vereinbarungen, die die spezifischen Gegebenheiten des Unternehmens berücksichtigen können, stehen ebenso wie die Bindung an einen Tarifvertrag, der einen übergeordneten Rahmen für die Qualifizierung liefern kann, in einem positiven Verhältnis zum Weiterbildungsengagement.

Quelle: Pressemitteilung des IW Köln vom 4.12.2017 zu: Die neunte IW-Weiterbildungserhebung