TU Dresden: UN-Behindertenrechtskonvention

Die TU Dresden – deren Lehrstuhl Mensch-Computer-Interaktion Partner im Projekt iBoB ist – hat am 20. Juni einen eigenen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention beschlossen. Der Aktionsplan, der seit 2015 entwickelt wurde, ist ein Grundlagendokument, das als Handlungsleitfaden für alle Mitglieder der TU Dresden dienen soll. Er beschreibt 57 konkrete Maßnahmen, die die Teilhabe von Studierenden und Beschäftigten mit Behinderungen am Universitätsleben verbessern sollen, und er wird als Beitrag dazu verstanden, dass Inklusion als Prinzip in allen Lebensbereichen Einzug hält. Zum einen sei der Aktionsplan eine Voraussetzung für die selbstbestimmte Teilhabe aller Menschen an der TU Dresden, darüber hinaus biete er der Universität als ganzer große Chancen, so Stefanie Pietsch, Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Stabsstelle Diversity Management. Ein Beispiel dafür ist das Projekt zum barrierefreien Leit- und Orientierungssystem, das sehbehinderte Menschen in die Lage versetzen soll, schnell ihren Weg zu finden.