Förderrichtlinie inklusive berufliche Bildung

Inklusion durch digitale Medien in der beruflichen Bildung – Förderrichtline des BMBF

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat bereits im April eine Förderrichtlinie mit dem Titel „Inklusion durch digitale Medien in der beruflichen Bildung“ aufgelegt. Bis zum 15. Juli 2017 können in der Aus- und Weiterbildung und der Inklusionsförderung aktive Einrichtungen wie Bildungsträger, Verbände, Gewerkschaften und Unternehmen Förderkonzepte einreichen.

„Digitale Medien können dazu beitragen, individuelle Bildungspotenziale zu erschließen und vorhandene Qualifikationen mit Blick auf die Erfordernisse des Arbeitsmarktes auszubauen. Die Verbindung beruflicher Aus- und Weiterbildung mit der Nutzung digitaler Medien für Bildungsprozesse bietet erhebliche Potenziale, um Menschen mit Behinderungen in ihren Bestrebungen nach einer selbstbestimmten und selbstständigen Teilhabe am Arbeitsmarkt zu qualifizieren und zu befähigen“, heißt es in der Richtlinie.

Im Rahmen der Richtlinie geförderte Maßnahmen sollen dazu beitragen, „digitale Medien zum Zweck der Integration behinderter Menschen verstärkt in die berufliche Aus- und Weiterbildung zu implementieren.“ Förderkonzepte können zu drei Handlungsfeldern eingereicht werden:

  1. „Digitale Informations- und Unterstützungssysteme“ für ein zielgerichtetes Informationsangebot zu Fragen der Aus- und Weiterbildung behinderter Menschen,
  2. „Neue berufliche Perspektiven durch digital gestütztes Lernen“ – hier werden arbeitsmarktrelevante Maßnahmen gefördert, die durch Einsatz digitaler Medien Menschen mit Behinderungen berufliche Perspektiven eröffnen,
  3. „Gemeinsame Lernkonzepte für Menschen mit und ohne Behinderungen“. Die Konzepte sollen sich auf beruflich relevante Inhalte beziehen und einem Praxisbedarf entsprechen.

Ausführliche Informationen sind auf der Homepage des BMBF zu finden.