Förderung nach SGB III und SGB II

(Stand 03/2018)

Die Agentur für Arbeit fördert berufliche Weiterbildungen von Bildungseinrichtungen, die durch eine fachkundige Stelle für die Förderung zugelassen sind (AZAV), zum Beispiel nachträglicher Erwerb eines Hauptschulabschlusses, Erwerb von Grundkompetenzen, Erwerb eines Berufsabschlusses, umschulungsbegleitende Hilfen. Anspruchsberechtigt sind nach SGB III und SGB II leistungsberechtigte Erwerbsfähige, bei denen eine Weiterbildung notwendig ist, um ihre Vermittlungschancen zu erhöhen, damit Arbeitslosigkeit beendet oder eine drohende Arbeitslosigkeit abgewendet werden kann oder um einen fehlenden Berufsabschluss nachzuholen. Voraussetzung für die Bewilligung ist eine Beratung durch die für Sie zuständige Agentur für Arbeit bei der geprüft wird, ob Sie an der Weiterbildung voraussichtlich erfolgreich teilnehmen können und ob Sie sich für den ausgewählten Beruf eignen. Dabei werden Ihre Fähigkeiten, Ihr bisheriger beruflicher Werdegang, Ihre Vorkenntnisse und Ihre persönlichen Voraussetzungen wie Eignung und Mobilität berücksichtigt. Gefördert wird durch die Übernahme der Weiterbildungskosten je nach Absprache (zum Beispiel Lehrgangs-, Fahrt- und Materialkosten) und gegebenenfalls Weiterzahlung des Arbeitslosengeldes während der Maßnahme. Die individuell getroffene Absprache wird durch die Ausstellung eines Bildungsgutscheins mit Vermerk des Bildungsziels, der Dauer der Maßnahme und des regionalen Geltungsbereichs festgehalten. Dieser Bildungsgutschein kann dann bei einem entsprechenden Weiterbildungsanbieter eingelöst werden.

Weiterführenden Informationen erhalten Sie unter: www.arbeitsagentur.de  und bei Ihrer Agentur für Arbeit vor Ort, Terminvereinbarung: 0800 4 555 500 (kostenlos)