Weiterbildungsstipendium

(Stand 03/2018)

Der Bund fördert beliebig viele berufsbegleitende Weiterbildungen zum Erwerb fachbezogener Qualifikationen, zur Vorbereitung auf Prüfungen der beruflichen Aufstiegsfortbildung z.B. Meister*in, Techniker*in, Fachwirt*in, zum Erwerb fachübergreifender und sozialer Kompetenzen (z.B. EDV, Sprachen, Rhetorik, Mitarbeiterführung). Unter bestimmten Voraussetzungen werden auch berufsbegleitende Studiengänge gefördert, die auf der Ausbildung oder Berufstätigkeit fachlich/inhaltlich aufbauen. Anspruchsberechtigt sind:

  1. Personen unter 25 Jahren (mit Anrechnungszeiten max. 28 Jahre),
  2. Personen, die zum Zeitpunkt der Beantragung eine wöchentliche Arbeitszeit von mindestens 15 Stunden haben oder bei der Agentur für Arbeit als arbeitssuchend gemeldet sind,
  3. Personen mit einem Nachweis über ihre besondere Leistungsfähigkeit in Ausbildung und Beruf (Ausbildungen nach BBiG/HwO oder bundesrechtlich geregelten Gesundheitsfachberuf). Mögliche Nachweise sind:
    • Abschlussprüfung mit mindestens 87 Punkten oder besser als „gut“ (bei mehreren Prüfungsteilen Durchschnittsnote 1,9 oder besser) oder
    • Platzierung unter den ersten Drei bei einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb oder
    • Nachweis der besonderen Qualifikation durch einen begründeten Vorschlag des Arbeitgebers oder der Berufsschule.

Gefördert wird durch Zuschüsse für die Kosten von Weiterbildungen in Höhe von insgesamt maximal 7.200 € verteilt auf drei Förderjahre. Je Maßnahme besteht ein Eigenanteil von 10%. Als Kosten werden anerkannt:

  • Maßnahme- und Prüfungskosten,
  • Fahrtkosten,
  • Aufenthaltskosten,
  • notwendige Arbeitsmittel (auch zur Anschaffung eines Computers im ersten Förderjahr in Verbindung mit einer Maßnahme).

Weiterführende Informationen erhalten Sie unter
https://www.bmbf.de/de/das-weiterbildungsstipendium-883.html
und unter https://www.sbb-stipendien.de/weiterbildungsstipendium.html