Steuerliche Absetzung

Auch wenn Sie keine der aufgeführten Finanzierungen erhalten, können Sie zumindest sämtliche Kosten einer Weiterbildung steuerlich als Werbungskosten geltend machen. Das gilt aber nur für Aufwendungen, die nicht vom Arbeitgeber übernommen werden. Stellen Sie für das Finanzamt einen Bezug von Ihrer Weiterbildung zu Ihrer derzeitigen Tätigkeit her. Als Kosten können neben den Lehrgangs- und Prüfungsgebühren auch Fahrtkosten, Materialkosten, Unterkunfts- und Verpflegungskosten, Kreditkosten geltend gemacht werden. Erst wenn die Weiterbildungskosten zusammen mit anderen Werbungskosten über 1 000 Euro liegen, lohnt sich eine detaillierte Auflistung. Denn das Finanzamt berücksichtigt bei Arbeitnehmern automatisch eine Werbungskostenpauschale von 1 000 Euro. Wenn die geltend gemachten Kosten Ihr derzeitiges Bruttoeinkommen übersteigen (bspw. während einer Arbeitslosigkeit), können Sie eine Verlustfeststellung beantragen, so dass die Kosten Ihnen im nächsten Jahr anerkannt werden. Der Antrag auf Verlustfeststellung ist sogar rückwirkend möglich. Die Verjährungsfrist läuft erst nach sieben Jahren ab, wenn für das jeweilige Jahr noch keine Steuererklärung eingereicht wurde.

Weiterführende Informationen erhalten Sie unter: https://www.test.de/Steuererklaerung-Bildungskosten-absetzen-5230750-0/