Mentoring

Mentoring bezeichnet die Begleitung einer im Umgang mit Blindheit und Sehbehinderung im beruflichen Umfeld weniger erfahrenen Person (Mentee) durch eine  erfahrene Person (Mentor/Mentorin). Ziel des Mentorings ist es, die persönliche und berufliche Entwicklung von Mentees zu fördern. Im Unterschied zu einem Berater oder einer Beraterin ist der Mentor oder die Mentorin nicht eigens für diese Tätigkeit ausgebildet, sondern verfügt lediglich über einen Erfahrungs- und Wissensvorsprung.

Peer-Mentoring ist eine Form der systematischen Begleitung. Betroffene unterstützen Betroffene, weil sie ähnliche Erfahrungen gemacht oder einen vergleichbaren beruflichen Hintergrund haben. Die so entstehende Mentoringbeziehung ist freiwillig und hierarchiefrei. Das  Mentoring bietet die Möglichkeit für einen offenen Austausch und dient der Hilfe zur Selbsthilfe.

Der Mentor oder die Mentorin lässt Mentees an seinen oder ihren Erfahrungen teilhaben, dient als Leitbild und Reflexionspartner. So lassen sich gerade ‚informelle’ Fragen oft leichter besprechen. Der Mentor oder die Mentorin begleitet und fördert damit die persönliche wie berufliche Weiterentwicklung der Mentees. Es ist dabei nicht die Aufgabe der Mentor/innen, die Probleme der Mentees zu lösen, sondern sie dabei zu unterstützen, ihre eigenen Lösungen zu finden.